Dienstag, 17. September 2013

Dead Nerd - oder wie ich lernte das Leben vor dem Tod zu lieben

by Peggy

Dead Nerd von Manuel Schenk

Roland, 25 Jahre alt und Informatikstudent wacht eines morgens auf und bekommt durch den Tod höchstpersönlich mitgeteilt, dass er vergangene Nacht gestorben sei und nun ins Reich der Toten geleitet werden soll. Nach einem Blick in seine "Phasenkugel", bekommt der Tod jedoch Mitleid mit Roland und seinem bisherigen armseligen Leben als Computernerd und gibt ihm eine Woche Aufschub, um sein restliches Leben noch einmal so richtig zu genießen. Mit seinem besten Freund Ulf im Schlepptau macht Roland sich auch sofort auf, um alle versäumten Jungendsünden nachzuholen...

Die Geschichte rund um Roland hat mir sehr gut gefallen. Der Tod selber, ist hier ein humorvolles Kerlchen mit schwarzen Umhang und verliert etwas von seinem Schrecken. Ich würde die Erzählung schon als hintersinnig beschreiben, denn es ist ein Appell an uns, aufzuwachen und die wirklich Welt nicht ganz zu vergessen. Aber auch mal hinter die Fassade eines Nerds zu schauen und dabei zu entdecken, welch ein Mensch dahinter steckt. Vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) wird manch einer überrascht sein...

Das Buch von Manuel Schenk bekommt von mir (mangels bei mir vorhandenen Sensen) 5 von 5

|||||

Kommentare:

Susanne K hat gesagt…

Das kann ich nur unterschreiben! :-)
GLG Susanne

Gänseblümchen hat gesagt…

Susanne: Dann kommt in Kürze "Dimension" auf meinen Tisch. :-)